Gorch-Fock-Haus - Wilhelmshaven
 
   Startseite
   Aktuelles
   Hotel
   Restaurant
   Veranstaltung
   Bildergalerie
   Tagungen
   Räumlichkeiten
   Virtuelle Tour
   Wir bieten mehr
   Wo bin ich?
   Standorte
   Kontakt
   Gästebuch
   Impressum
 
 




Restaurant-Kritik.de

Aktuelle Veranstaltungshighlights in Wilhelmshaven und Umgebung

Viel Spaß beim erkunden wünscht das „Gorch-Fock-Haus mit
Restaurant JadePort“


08. März 2011
Alle Jahre wieder…
Dieses Jahr traf es die Freiherr-von-Stein-Schule, in Wilhelmshaven.

Das Marinemusikkorps Nordsee, unter Leitung von Fregattenkapitän Bammler, erspielte zum Neujahrskonzert im Gorch Fock Haus einen Reinerlöß von 3000 €uro. Dieses Geld wurde, symbolisch in Säcke verpackt, den Laptopklassen der Freiherr-von-Stein-Schule übergeben.

Frau Brigitte Kunze, Schulleiterin Freiherr-von-Stein-Schule, bedankte sich insbesondere bei dem Kuratorium der EAS und Fregattenkapitän Bammler für die Übergabe der 3000€ und verwies dabei auf die Integrationsarbeit der Schule und die damit verbundenen Schwierigkeiten, eine zeitgerechte Medienerziehung zu gewährleisten, da es häufig an finanziellen Mitteln in den betroffen Familien mangele.

Schülerinnen, einer der begünstigten Laptopklassen, zeigten im praktischen Einsatz, in Form einer PowerPoint Präsentation, wie sich die Medienerziehung in der Freiherr-von-Stein-Schule gestaltet.

Das Kuratorium der EAS, hier insbesondere der Geschäftsführer des Gorch Fock Hauses Peter Brendel, planen jetzt schon für das Jahr 2012 und freuen sich wieder auf den Moment, wo die Spende ein kleines Loch stopfen kann.
Auch für Fregattenkapitän Bammler und seinem Marinemusikkorps Nordsee ist der Termin schon „eingetütet“, den dieser Termin im Januar eines Jahres ist eine feste Größe im Terminkalender des Marinemusikkorps Nordsee.


Foto: Privat
von links
Fregattenkapitän Lutz Bammler, Seda-Nur Karabüber, Stabsbootsmann Otto, Stabsbootsmann Dörre, Brigitte Kunze, Janine Thomas, Kapitän zur See Vehoff, Hartmut Ehmen, Angelika Tischenko, Militärpfarrer und Vorsitzender des Kuratoriums Christoph Sommer, Peter Brendel, Fregattenkapitän Bohlen

 

drucken   |   nach oben    

13. März 2012
Kriminalität – eine Frage der Auslegung?
"Sind unsere Kinder wirklich so schlimm?" Dieser Frage widmete sich die Tagung Jugendkriminalität in Wilhelmshaven.

Wilhelmshaven. Am 22. Februar lud die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V. (EAS) zur Fachtagung "Jugend in Deutschland" ins Soldatenheim Gorch-Fock-Haus in Wilhelmshaven. Über 50 Teilnehmer aus den verschiedenen Dienststellen des Standortes Wilhelmshaven und dem Objektschutzregiment der Luftwaffe aus dem benachbarten Schortens folgten der Einladung zu dieser Tagung, die bereits zum vierten Mal durch die EAS durchgeführt wurde.

Der Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven, Herr Andreas Wagner, ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmer persönlich zu begrüßen. Er gab einen kurzen Überblick über die Situation der Jugend in Wilhelmshaven und wünschte allen Teilnehmern einen spannenden und lehrreichen Tag.

Zu Beginn der Tagung wurde durch Herrn Peter El-Samalouti, Kriminalhauptkommissar beim Landeskriminalamt in Nordrhein-Westfalen, ein Überblick über die verschiedenen Studien zur Jugendkriminalität gegeben. El-Samalouti ging dabei auch auf neue Formen der Jugendkriminalität ein. Vor allem das "Cyber-Bullying", die Bloßstellung anderer in verschiedenen sozialen Netzwerken im Internet, verbreite sich derzeit stark. Besonders auf regionaler Ebene aber steuere man dem Problem entgegen, so zum Beispiel durch enge Kooperation zwischen den verschiedenen Jugendinstitutionen. Dieses Prinzip ist den Soldaten aus den "Psycho-Sozialen-Netzwerken" (PSN) im Rahmen der Betreuung bekannt.

Ein wenig theoretischer wurde es im folgenden Vortrag. Dr. Thomas Schweer, Leiter der Forschungsgruppe „Abweichendes Verhalten und soziale Kontrolle“ (ASK) am Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V., demonstrierte den Teilnehmern, was unter Kriminalität eigentlich zu fassen ist: Über 99% der Bevölkerung seien kriminell, so seine Behauptung. Nach kurzem Protest seiner Zuhörer herrschte schnell wieder nachdenkliche Ruhe im Saal, als er auf Steuererklärungen, Computersoftware usw. verwies. Klar sei, dass Kriminalität ein Abweichen von Regeln bedeute. Allerdings würde sich eine Gesellschaft ohne Abweichler nicht weiterentwickeln, so seine These. Man müsse also versuchen, objektiv an das Problem Jugendkriminalität heranzugehen und dabei vor allem die Ursachen und nicht die Auswirkungen im Auge haben. Nur so ließen sich nachhaltige Lösungsansätze entwickeln.

Am Mittag bekamen die Zuhörer einen praktischen Einblick in die Arbeit eines "Streetworkers". Franco Clemens aus Köln gab einen sehr lebhaften Einblick in seinen Beruf, den er eher als Berufung verstehe. In vielen Jahren der Jugendarbeit sammelte Clemens Erfahrungen in unterschiedlichsten Brennpunkten. Schnell wurde klar, dass man seinen Job nicht einfach lernen kann. Man muss dafür fast schon geboren sein, schien es. Neben einer Beschreibung seiner täglichen Arbeit zeigte Clemens, wie Jugendliche den Weg aus der Kriminalität finden können, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.

Zum Abschluss der Tagung erzählte der Leiter des Jugendamtes der Stadt , Herr Carsten Feist, welche Ansätze zum Abbau der Jugendkriminalität in den letzten Jahren im "sympathischen Großdorf" Wilhelmshaven verwirklicht wurden. Schnell wurde deutlich, dass Wilhelmshaven auf einem sehr guten Weg ist. Projekte zur Suchtprävention bei Jugendlichen, die Betreuung in Freizeitheimen und viele weitere Dinge wurden hier in den letzten Jahren vorangetrieben und wirken sich mittlerweile positiv aus. Feist zeigte, dass mit Engagement und Kreativität viel bei den Jugendlichen erreicht werden kann. Dies wurde auch durch die Fachreferenten bestätigt, die in anschließenden Gesprächen mit Feist die geleistete Arbeit in Wilhelmshaven ausdrücklich lobten und als beispielhaft bezeichneten.

Mit viel neuem Wissen verließen die Teilnehmer das Gorch-Fock-Haus. Mit ihren Fragen hatten sie maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Tagung so lebendig gestaltete. So kamen auch abseits der Vorträge viele ergänzende Aspekte zu Sprache und regten Diskussionen an.

Dank geht auch an das Team vom Gorch-Fock-Haus, das für einen reibungslosen Tagungsablauf und das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt hatte.

Text und Bilder: Dieter Hollinde
v.i.S.d.P.: HGF Rolf Hartmann


Bildunterschriften:

(1) © Dieter Hollinde:
Über 50 Tagungsteilnehmer im Saal des Gorch-Fock-Hauses
(2) © Dieter Hollinde:
Peter El-Samalouti eröffnete die Tagung mit seinem Vortrag.

 

drucken   |   nach oben    

17. Juni 2012
Spendenmarathon 2012 - jede Minute zählt...
Andreas Cölsmann läuft dieses Jahr den Gorch Fock Marathon unter dem Motto, „...jede Minute zählt“ und das zugunsten der „Ärzte ohne Grenzen“.

Zitat Andreas Cölsmann:
... für jede Minute, die ich beim Gorch-Fock-Marathon 2012 gegenüber 2010 (4:14 h) schneller laufen werde, suche ich Sponsoren, die wie ich 1 Euro zugunsten von "Ärzte ohne Grenzen" spenden. Der Lauf wird am 17.06. 2012 stattfinden. Bis dahin habe ich Zeit mich zu verbessern.

 


>> Weitere Informationen finden Sie hier...



drucken   |   nach oben